Für alle Hundesportler ist die Begleithundeprüfung der Anfang jeglicher sportlichen Aktivität. Als Vorbereitung auf die Prüfung lernt der Hund die grundlegende Befehle und Gehorsam. Die Begleithundeprüfung besteht aus drei Teilen für den Hund und der schriftlichen Sachkundeprüfung für den Hundeführer. Diese muss abgelegt werden, wenn der Hundeführer noch nicht den Sachkundenachweis gem. Landeshundegesetz nachweisen kann.
Wesensprobe
Die Wesensprobe dient dazu festzustellen, ob sich der Hund Artgenossen und Menschen gegenüber neutral und nicht aggressiv verhält. Weiterhin wird dort die Identität durch Auslesen von Chip oder Tätowierung festgestellt.
Unterordnung
In der Unterordnung muss der Hund vorführen, dass er sich gehorsam dem Hundeführer unterordnet. Dort werden Übungen wie Platz, Sitz, Ablage unter Ablenkungen und Leinenführigkeit geprüft. Maximal können 60 Punkte erreicht werden, mindestens 42 Punkte sind erforderlich um zu bestehen.
Die Grundstellung

Die Grundstellung ist ein wesentlicher Teil der Unterordnung. Damit beginnt jede neue Übung.
Bei der Grundstellung soll der Hund gerade an der linken Seite des Hundeführers sitzen und diesen aufmerksam beobachten.
Die Leinenführigkeit

Bei der Leinenführigkeit hier im schnellen Schritt, muss der Hund dem Hundeführer an der linken Seite aufmerksam und in angepasster Geschwindigkeit folgen.
Bei der Leinenführigkeit muss der Hund dem Hundeführer an der linken Seite aufmerksam und in angepasster Geschwindigkeit folgen. Dabei muss der Hundeführer im normalen Schritt, im Dauerlauf und im langsamen Schritt eine bestimmte Anzahl Schritte laufen.

Hier der normale Schritt in der Leinenführigkeit

Hund und Hundeführer laufen durch die Gruppe
Außerdem muss der Hund mit Hundeführer durch eine sich bewegende Gruppe laufen. Dabei darf der Hund keine Person belästigen oder anspringen sondern willig seinem Hundeführer folgen.
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Die Sitz-Übung
Bei der Sitz-Übung muss der Hund sich aus dem Laufen auf Kommando setzen und sitzen bleiben, während sich der Hundeführer vom Hund entfernt. Er muss so lange sitzen bleiben, bis der Hundeführer zum Hund zurückgekehrt ist und sich neben seinen Hund gestellt hat. Mit der Grundstellung ist die Übung abgeschlossen.
Die Platz-Übung

Bei der Platzübung muss sich der Hund hinlegen, wärend sich der Hundeführer vom Hund entfernt
Bei der Platz-Übung muss der Hund sich aus dem Laufen auf Kommando legen und liegen bleiben, während sich der Hundeführer vom Hund entfernt.
Auf Kommando soll der Hund dann schnell und zielstrebig zum Hundeführer laufen, sich vor ihn hinsetzen und auf Kommando wieder die Grundstellung einnehmen.
Die Platzablage
Während der andere Hund die übrigen Aufgen der Unterordnung absolviert, muss der andere Hund unangeleint an einer vorgegebenen Stelle still aber möglichst aufmerksam liegen bleiben.

Die Platzablage
Stadtteil
In diesem letzten Teil müssen Hund und Hundeführer beweisen, dass Sie sich auch in der Stadt, unter Menschen und auf verkehrsreichen Straßen sicher bewegen können, ohne dass der Hund sich Joggern, Radfahrern oder Passanten gegenüber aggressiv verhält.
Auch wenn Sie mit Hundesport eher weniger am Hut haben, ist die Begleithundeprüfung eine gute Sache. Sie und Ihr Hund lernen dabei alles, was Sie können müssen, um in der Öffentlichkeit angenehm aufzufallen. Die Zeiten, in den Ihr Hund den Weg bestimmt und Sie über die Straße zieht sind damit vorbei.

Außerdem darf sich der Hund nicht gegenüber vorbeifahrenden Radfahrern oder Joggern aggressiv verhalten.
Wenn Sie einen Hund besitzen für den lt. Landeshundegesetz ein Sachkundenachweis erforderlich ist, können Sie den gleich mit der Begleithundeprüfung (BH) machen oder unabhängig davon bei uns im Verein machen. Zudem lernt Ihr Hund den Grundgehorsam, so dass Sie sich in allen Lebenslagen auf Ihn verlassen können. Auch mit Problemhunden ist die Begleithundeprüfung zu schaffen, entsprechendes Training und Anleitung vorausgesetzt.
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